„Wozu das Ganze?“ – Warum wir mehr als nur das Überleben brauchen

Kennst du diese Phasen, in denen du dich fragst: „Was mache ich hier eigentlich gerade mit meinem Leben?“

In meinem neuesten Video teile ich ein paar sehr persönliche Gedanken über Ziele, Perspektiven und den oft zitierten „Grind“ der Selbständigkeit. Gerade wenn man Familie hat – ich bin zweifacher Vater und bald kommt mein Sohn zur Welt – verschiebt sich die Priorität massiv. Plötzlich geht es ums Versorgen, um Sicherheit, um das tägliche Funktionieren.

Aber reicht das? Ist das der Sinn von Selbständigkeit?

Vom „Überlebensmodus“ zur Erfüllung

Die Realität der Selbständigkeit ist oft: Arbeiten, um Geld zu verdienen, um weiter arbeiten zu können. Es ist ein Kreislauf, der sich manchmal wie ein Hamsterrad anfühlt, auch wenn man seinen Job liebt. Mein Kopf (mein „Anxious Brain“, wie ich es nenne) spielt mir da oft Streiche und fragt: „Was, wenn die Aufträge ausbleiben?“

Doch ich habe gelernt: Rein für das Überleben zu arbeiten, macht uns auf Dauer zu Arbeitsmaschinen. Wir verlieren die Menschlichkeit und die Freude an dem, was wir tun.

Die Macht der Spaß-Projekte

In meinem Video spreche ich darüber, wie wichtig es ist, sich Ziele zu setzen, die keinen finanziellen Zweck verfolgen. Für mich ist das dieses Jahr die Realisierung eines neuen Kurzfilms.

  • Es bringt kein Geld.
  • Es ist mit Kosten und Zeit verbunden.
  • Aber: Es gibt mir eine Perspektive jenseits des Kontostands.

Diese „Spaß-Projekte“ sind der Treibstoff für unsere Kreativität. Ob es ein Video wie dieses ist, Musik, Tanzen oder eben ein Kurzfilm – diese Dinge erinnern uns daran, dass wir Schöpfer sind, nicht nur Dienstleister.

Motivation durch Selbstbestimmung

Wenn du darüber nachdenkst, tiefer in die Selbständigkeit einzusteigen oder dich gerade fragst, wie es weitergeht, ist mein Rat: Vergiss deine Träume nicht über der Steuererklärung.

Es ist ein Privileg, Zeit für Dinge zu haben, die nur der Erfüllung dienen. Aber ich glaube, wir müssen uns dieses Privileg auch aktiv nehmen. Wir müssen uns erlauben, „unnütze“ Dinge zu tun, einfach weil sie uns glücklich machen. Das ist es, was uns am Ende motiviert hält, auch die harten Phasen der Selbständigkeit durchzustehen.

Was ist das eine Projekt, das du schon ewig im Kopf hast, aber immer wieder verschiebst?

Vielleicht ist heute der Tag, an dem du den ersten Schritt machst – nicht für dein Business, sondern für dich selbst.

de_DE
Cookie Consent mit Real Cookie Banner linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram